Komische, unsozialisierte Homeschooler?

In all den verschiedenen Medienberichten der letzten Zeit, fiel mir vor allem eins auf: der ganz normale Bürger/die ganz normale Bürgerin in unserer deutschsprachigen Gesellschaft hat KEINE Ahnung, warum manche komische Mitbürger und Mitbürgerinnen ihre Kinder nicht in die Schule schicken und wer diese, wohl ziemlich unsozialisierten, Personen und Familien und Kinder eigentlich sind. Der Durchschnittsbürger/die Durchschnittsbürgerin hat wohl noch nie solche Homeschool-Exoten getroffen und interessieren sich entweder auch nicht dafür oder haben so ihre Vorstellungen und Vorurteile, vor allem geprägt durch die Medien.

Zeit also für etwas Aufklärung!

Unsozialisierte Homeschooler
Image by White77 from Pixabay

Wer sind denn diese Homeschooler überhaupt?

Sie sind so normal (oder auch nicht) wie du und ich. Sie sind Grossfamilien und Kleinfamilien, Alleinerziehende und Doppelverdiener, Christen und Atheisten, Veganer und Fleischliebhaber, Ärzte und Hauswärte, Putzfrauen und Lehrpersonen, Stadtmenschen und Landmenschen, Berner und Vorarlberger, Studierte und Lehrabgänger. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Wie die Gesellschaft eben so ist. Bunt und rund und kurios und kreativ und besonders eben.

Es gibt übrigens auch Menschen, die von ihren Eltern zu Hause unterrichtet wurden, die danach in den Augen der Gesellschaft besonders viel Erfolg hatten und berühmt wurden: Christina Aguilera, zum Beispiel (Sängerin, von der 9.-12. Klasse), oder auch Justin Bieber (Sänger, ca. von der 4.-12. Klasse), Miley Cyrus (Schauspielerin, Hannah Montana), Dakota Fanning (Schauspielerin, 2.-8. Klasse), Selena Gomez (Sängerin), Ryan Gosling (Schauspieler, La La Land), Bode Miller (Skifahrer, vom Kindergarten bis zur 3. Klasse), Christopher Paolini (Autor von Eragon, ging nie in die Schule), Maria Sharapova (Tennisspielerin, 5.-12. Klasse), Taylor Swift (Sängerin, 8.-12. Klasse), Justin Timberlake (Sänger, 6.-12. Klasse), Emma Watson (Schauspielerin, Harry Potter, 5.-12. Klasse), Venus und Serena Williams (Tennisspielerinnen, ca. 2.-12. Klasse).

justin-bieber

Heute nicht mehr am Leben, aber trotzdem sehr einflussreiche Homeschooler in dieser Welt waren: Albert Einstein (Physiker, ca. 4.-12. Klasse), Agatha Christie (Autorin, war nie in der Schule), C.S. Lewis (Autor, Chroniken von Narnia), Woodrow Wilson (28. Präsident der Vereinigten Staaten), Thomas Edison (Erfinder) und viele mehr.

Warum möchten bestimmte Menschen ihre Kinder lieber zu Hause unterrichten?

Wenn du 50 Homeschool-Familien fragst, bekommst du 50 verschiedene Antworten. Hier sind zehn Gründe von vielen:

  1. Ja, es gibt sie sicher, diese Familien, die aus religiösen Gründen ihre Kinder lieber zu Hause unterrichten. Aber diese sind heutzutage bei weitem in der Minderheit.
  2. Ganz viele, so wie wir auch, nehmen ihre Kinder notgezwungen aus der Schule, weil es das Kind einfach nicht mehr schaffte. Der Druck war zu hoch. Das Leiden zu gross. Das Kind wurde gemobbt. Kam mit den Erwartungen und dem Leistungsdruck in der Schule einfach nicht mehr klar.
  3. Andere, auch ziemlich viele, haben ganz besondere Kinder. Entweder ganz clevere Kinder mit einem sehr hohen IQ, die in der Schule einfach unterfordert waren, oder andere mit einem Asperger oder anderen Autismusspektrumsyndrom, oder wiederum andere Kinder mit ADHS oder Legasthenie oder einer Rechenschwäche, usw. Diese Kinder passten nicht zum durchschnittlichen Mittelfeld, für das die Schule ausgerichtet ist, und litten, störten, fielen auf, ärgerten, langweilten sich und wurden deswegen aus der Schule genommen.
  4. Wiederum andere haben einen besonderen Lebensstil, sind beruflich viel unterwegs oder haben besondere Begabungen (Eltern oder Kinder) und haben sich fürs Homeschooling entschieden, damit sich die Familien auf die Besonderheiten der Familie konzentrieren kann (zum Beispiel Roger Federer, der seine Kinder zu Hause unterrichten lässt, damit sie möglichst viel mit ihm reisen können).
  5. Dann gibt es solche, die naturverbunden und möglichst frei leben wollen und es einfach schade finden, wenn die Kinder ihnen 7 Stunden pro Tag „entrissen“ werden. Es passt nicht in ihren freien Lebensstil. Sie geniessen die Gegenwart ihrer Kinder, möchten mit ihnen durchs Leben gehen, ihnen vieles mitgeben und sie nicht zu systemgesteuerten Erwachsenen entwickeln lassen. Das System „Schule“ ist ihnen zu eng, zu restriktiv, zu fordernd.mom nature
  6. Es gibt auch Eltern, die der öffentlichen Schule recht kritisch gegenüber stehen, sich vielleicht eine private Schule vorstellen, doch diese nicht finanzieren können und aus der Überzeugung heraus, dass sie ihre Kinder ganz individuell besser fördern können, ihre Kinder aus der Schule genommen oder gar nicht erst in die Schule geschickt haben. Meistens sind dies akademisch gebildete Eltern oder sogar desillusionierte Lehrpersonen, die das Thema „Homeschooling“ tiefgehend erforscht haben, die Statistiken kennen und sich deshalb rein rational dafür entschieden haben.
  7. Dann gibt es Eltern, die selber eine schlechte Erfahrung in der Schule gemacht haben, zum Beispiel gemobbt wurden (von Schülern oder Lehrern), und dies ihren eigenen Kindern ersparen möchten. Sie möchten das gesunde Selbstbewusstsein der Kinder aufbauen, ihnen positive soziale Kontakte ermöglichen und vernetzen sich sehr gerne für Exkursionen mit anderen Homeschool-Familien.
  8. Andere aufmerksame Eltern lesen Elternratgeber von Gordon Neufeld, Gerald Hüther oder André Stern (Affiliate Links) und sind sich dadurch besonders bewusst, wie sehr unsere Kinder uns als Eltern brauchen. Dass die Eltern den grössten Einfluss auf das Kind sein sollten, sogar als Teenager, und deshalb ihre Kinder lieber zu Hause unterrichten, als sie dem ungesunden Gruppendruck auszusetzen. Neufeld
  9. Dies ist vielleicht bei ganz wenigen ein Ursprungsgrund, aber wird sicher von Homeschool-Eltern mit etwas mehr Erfahrungen je länger je mehr geschätzt: die individuelle, stärkenorientierte Bildung ihrer Kinder, mit Lehrmitteln und Erfahrungen, die den Kindern liegen und einem Lerntempo, der den Fähigkeiten und Interessen der Kinder entspricht. Diese individuelle Bildung ist natürlich einmalig im Homeschooling und geniessen die Kinder, wie auch die Eltern meistens ganz besonders.
  10. Und dann gibt es sie tatsächlich: diese Mütter, die ihre Kinder nach den Schulferien nur sehr ungern wieder wegschicken, die das Haus ohne Kinder einfach nur leer finden, die (oh Schreck!) tatsächlich sehr gerne mit ihren Kindern zusammen sind! Sie geniessen die intensive Zeit zusammen, schätzen den starken Familienzusammenhalt und lieben es, ganz nah an der Entwicklung ihrer Kinder dran zu sein und zwar nicht nur bis sie vier Jahre alt sind und in den Kindergarten müssen, sondern bis sie Jugendliche sind und sich langsam ganz natürlich etwas abnabeln und vielleicht eine Lehre anfangen.

Und wie muss ich mir so einen Heimunterricht vorstellen?

Auch hier gibt es so viele verschiedene Formen und Arten, wie es Homeschool-Familien gibt. Manche sind sehr strukturiert und halten sich in gewissermassen an bestimmte Stundenpläne. Andere lassen ihre Kinder ganz frei und interessenbezogen lernen. Manche geniessen die Ruhe zu Hause, andere lieben es, möglichst viel NICHT zu Hause zu sein und stattdessen Exkursionen zu machen. Es gibt alles! 90% der Familien, die wir kennen, sind eine kreative Mischung aus allem: manchmal mehr strukturiert, ein anderes Mal weniger, manchmal ganz frei, ein anderes Mal etwas mehr von Mama vorgegeben. Wie wir das so handhaben, könnt ihr in ganz vielen Posts auf diesem Blog lesen. Ah und übrigens, egal, wie sie lernen, in der Schweiz müssen alle Kinder den Lehrplan einhalten und dies wird auch regelmässig vom Schulinspektor kontrolliert!

Haben die armen Homeschool-Kinder denn überhaupt Kontakt zu anderen Kindern?

Diese Frage ist alt. Sehr alt. Und sie nervt uns auch ein wenig, denn sie ist eine äusserst unkreative, undurchdachte, uninteressierte Frage. Wir hören sie immer und immer wieder. Ich habe hier und hier bereits darüber geschrieben. Also, noch einmal als Antwort: ja, 99% der Homeschool-Familien schotten ihre Kinder nicht von der bösen Aussenwelt und gar anderen Kindern ab. Viele Homeschool-Kinder sind bei anderen Kindern sogar so beliebt, dass es an der Wohnungstür läutet, sobald die Schule aus ist (sie sind ja meistens sehr offen und freundlich und müssen sich nicht durch Mobbing behaupten). Die allermeisten Homeschool-Kinder sind in allerlei Vereinen anzutreffen oder auch in Orchestern und Chören. Viele Familien decken nämlich dadurch die Sport- und Musiklektionen ab. Auch Homeschool-Kinder gehen in Ferienlager, ob das ins Reitlager oder Musicallager oder ein Homeschool-Lager ist. Auch Homeschool-Kinder sind auf dem örtlichen Fussballplatz oder auf dem Pauseplatz (nach der Schule) oder im Quartier anzutreffen, um mit anderen Kindern zu spielen. Homeschool-Familien vernetzen sich auch oft untereinander. So ist eine Trampolinhalle ein wunderbarer Ort für 50 oder mehr Homeschool-Kinder, um miteinander zu springen und Spass zu haben (während die Mamis käffelen! 😉 ). Homeschool-Kinder machen auch sehr gerne mit ihren FreundInnen ab. Doch das ist leider dank den vielen Stunden in der Schule (Lehrplan 21) immer schwieriger geworden (jetzt machen unsere Kinder auch oft samstags ab, was früher schon mehr als Vereins- oder Familientag galt). Und last but not least, es gibt auch tatsächlich sehr offene und freundliche Schulleiter und Schulen, die es den Homeschool-Kindern erlauben, bei besonderen Anlässen wie Projektwochen, Sporttage, Skitage, usw. mitzumachen. Unsere Kinder schätzen das immer sehr und, an der Reaktion der anderen Kinder zu sehen, sie auch!

Homeschooling können sich wohl nur die Reichen leisten!

Wie oben bereits erwähnt, gibt es ganz viele verschiedene Arten von Homeschool-Familien. Die meisten leben tatsächlich von einem Einkommen (meistens das Einkommen des Vaters) und geben dafür manchmal auch etwas auf (sie können sich kein Haus leisten oder gehen nicht viermal pro Jahr ins Ausland in die Ferien oder haben nur ein Auto oder kein Auto, usw.). Aber manche sind auch Doppelverdiener oder Alleinerziehende, die arbeiten müssen, und dies ist nur dank guter Vernetzung mit anderen Homeschool-Familien oder Verwandten möglich. Auf jeden Fall ist Homeschooling definitiv billiger als eine Privatschule, wenn ein Elternteil sowieso gerne zu Hause mit den Kindern bleibt. Wenn eine Familie als Doppelverdiener ihre Kinder lieber jeden Tag den ganzen Tag in eine Privatschule schickt, dann wäre das Homeschooling eventuell teurer (d.h. wenn man den „verlorenen“ zweiten Lohn dazu zählt). Aber das kommt für viele Homeschool-Familien meistens eh nicht in Frage.

Lernen die Kinder denn gleich viel wie in der Schule?

In den englischsprachigen Ländern gibt es mittlerweile Millionen von Homeschool-Kindern und gilt Homeschooling als echte, gleichwertige Alternative. Praktisch alle bestehenden Homeschool-Statistiken stammen denn auch aus Nordamerika, England oder Australien. Diese besagen, dass Homeschool-Kinder tatsächlich gleich gut lernen wie Kinder in der Schule. (Vielleicht in gewissen Gebieten, durch individualisiertes Lernen, sogar besser?) Auch hier in der Schweiz bestätigen mehrere Inspektorate, dass das Bildungsniveau von Homeschool-Kindern kein Problem darstellt. Von den bisherigen Homeschool-Absolventen im deutschsprachigen Raum gingen etliche ans Gymnasium, manche bereiteten sich auf die Matura bzw. das Abitur sogar zu Hause vor und absolvierten anschliessend ein Studium, ganz viele fanden erfolgreich eine Lehrstelle und absolvierten ihre Berufsausbildung auf diese Weise. So lange die Gesellschaft offen ist, auch diesen Jugendlichen eine Chance zu geben, dann gelingt der Übertritt vom Homeschooling ins höhere Bildungswesen oder Berufsleben in der Regel ohne Probleme.

homeschool statistic

Zum Schluss: können Eltern denn das gleich gut wie Lehrpersonen?

Nein! Nie im Leben! Ich könnte mir nie vorstellen, ohne Ausbildung über Didaktik und Pädagogik vor einer Klasse von 25-30 SchülerInnen zu stehen, mit ganz viel verschiedenen Hintergründen und Bedürfnissen und ihnen allen gerecht zu werden und zu schauen, dass alle die Minimalanforderungen des Lehrplans schaffen! Hut ab vor allen Lehrpersonen! Ihr versucht praktisch das Unmögliche möglich zu machen und zwar in manchmal sehr schwierigen Umständen! Zum Glück haben wir Homeschool-Familien meistens nur maximal eine Handvoll SchülerInnen und die kennen wir schon seit Jahren sehr, sehr gut. Wir kennen ihre Schwächen und Stärken und haben ein besonderes Verhältnis zu ihnen. Das macht vieles leichter! Und ja, im Allgemeinen geht es zwischen Eltern und Kindern eigentlich wirklich gut (absolut nicht zu vergleichen mit dem Helfen bei den Hausaufgaben!). Doch ja, manchmal gibt es auch bei uns Krisen, wie ich hier beschreibe.

Besucht doch mal eine Homeschool-Familie!

Wenn euch dieser Blogpost neugierig gemacht und in euch den Wunsch geweckt hat, mal eine Homeschool-Familie persönlich kennen zu lernen, so meldet euch doch per Kontaktformular bei uns. Schreibt, wer ihr seid und wo ihr wohnt, und wir vernetzen euch sehr gerne. Die meisten Homeschool-Familien sind sehr offen und bereit, einen Einblick in ihren Alltag zu gewähren, vor allem, wenn das dazu dient, Vorurteile abzubauen und die Gesellschaft allgemein über Homeschooling aufzuklären. Denn, ganz ehrlich, wir sind keine komischen, unsozialen Homeschooler! 😀

4 Kommentare

  1. Hallo zusammen

    ich stelle uns hier als weiteres Beispiel kurz vor.

    Bei uns war der Grund für das Homeschooling ganz klar, dass unser Ältester und die Schule nicht zueinander passten. Er war nach einem Semester ein so unglückliches Kind, dass die Ärztin sagte, dass sie Angst hätte, das er eine psychische Krankheit entwickeln könnte.
    So entschieden wir uns für die Gesundheit unseres Kindes und für das Homeschooling (da eine Privatschule für uns zu teuer ist).

    Wir sind sozusagen ins Homeschooling hineingerutscht und jetzt fühlen wir uns nach zwei Jahren recht wohl.

    Das unsere anderen beiden Kinder nun auch zu Hause lernen, war eigentlich klar, da es einfacher ist, wenn wir keine Rücksicht auf Schulzeiten nehmen müssen. So können wir zum Beispiel an einem Freitag mit anderen Familien ins Naturmuseum und anschliessend gemeinsam im Park picknicken und spielen. Bis jetzt hat keines der Kinder das Bedürfnis in die Schule zu gehen. Doch wir sind auch dafür wieder offen, wenn sich dies ändert.

    Da ich ein Lehrdiplom habe, ist es für uns nicht sehr teuer. Doch ich weiss von einer Familie, für die das bezahlen einer Lehrperson für einige Stunden die Woche echt eine Herausforderung ist. Doch in ihrem Wohnkanton ist es vorgeschrieben, dass einige Lektionen von einer Lehrperson unterrichtet werden.
    Doch natürlich bezahlen wir unsere Exkursionen etc. selbst, was in der Schule ja vom Kanton übernommen wird. Und in unserem Kanton müssen wir auch die Lehrmittel selbst bezahlen.

    Unsere Kinder lernen viel. Doch nicht genau das Gleiche und gleichzeitig wie Kinder in der Schule. Unser Erstklässler kann jetzt lesen und schreiben, genau wie die Kinder in der Schule. Er turnt, musiziert, zeichnen, werkt, rechnet so wie es der Lehrplan vorgibt. Er hat Bereiche, welche er liebt und somit mehr kann wie die Grundanforderung und Bereiche, die im weniger Spass machen, eben ein normales Kind.

    Ein grosser Unterschied zu Schulen ist für mich, dass ich als Mutter/Lehrperson sehr viel lerne. Über mich selbst. Darüber wie ich das Lernen sehe. Aber auch darauf, Vertrauen in mein Kind zu haben, dass es fähig ist das zu lernen, was ansteht.
    Und auch inhaltlich lerne ich immer wieder etwas dazu. Zum Beispiel letzte Woche: Tannenbäumchen, welche von den Rehen angeknabbert werden (Rehverbiss) bilden Bitterstoffe und sind anschliessend besser gegen Ungeziefer geschützt. (Wir haben zur Zeit das MNG-Thema Wald/Forst).

    Liebe Grüsse Eva

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