Konsequenz im Homeschooling {Tag 17 :: Konsequent}

consistent

Heute ist Tag 17 der 31-tägigen Schreibherausforderung, in der ich 31 Tage lang zu einer Wortanregung über das Thema Homeschooling schreibe.

Die heutige Wortanregung ist „Konsequent“.

konsequent

Homeschooling funktioniert nicht gut, wenn ihr nicht konsequent seid. Das heisst, an den meisten Tagen. Ich kenne dieses schlechte Gewissen, wenn wir uns nicht an eine gute Routine halten. Wenn wir am Morgen etwas länger auf Facebook sind oder E-Mails beantworten und nach dem Mittag noch eine halbe Stunde oder Stunde länger in unserem Buch versunken sind, statt mit den Kindern zu gestalten oder was sonst eigentlich so unser Plan gewesen wäre an diesem Tag.

Es gibt gute Gründe, weshalb es manchmal schwierig ist, im Homeschooling konsequent zu sein. Ich habe unten mal drei davon aufgezählt. Bis wir diese Herausforderungen nicht besiegen, werden wir es immer wieder probieren, es für schwierig finden und es dann eben doch wieder nicht schaffen.

Ihr habt keine Morgenroutine

Vielleicht hast du Mühe, morgens aufzustehen, weil du am Abend vorher zu spät ins Bett gekommen bist. Du schlenderst in deinem Pijama herum, versuchst, die Kinder irgendwie zu füttern und legst irgend ein Arbeitsblatt für sie hin, während du dich unter die Dusche stellst. Doch das klappt natürlich nicht, denn sobald du das Zimmer verlässt, bricht Streit aus. Bis du nicht eine gewisse positive Morgenroutine etablierst, wird es schwierig sein, das Homeschooling am Morgen gut anzufangen. Du musst nicht Supermama sein morgens. Doch ein paar einfache Gewohnheiten, die dir helfen, abends früher ins Bett zu gehen und morgens etwas eher bereit zu sein, würden sicher helfen.

Du siehst Homeschooling nicht als Arbeit

Mutter sein ist ein Vollzeitjob und Homeschooling ein wichtiger Teilzeitjob oben drauf. Du hast also zwei Jobs! Beschütze eure Homeschool-Zeit, indem du dich von nichts und niemandem ablenken lässt. Haltet euch verbindlich an eurem Homeschool-Plan. Klar, kann man auch mal flexibel sein, aber zu viel des Guten bringt dann auch wieder nichts. Wenn ihr jeden Morgen von halb neun bis zwölf Uhr arbeiten möchtet, dann haltet euch auch an den allermeisten Tagen daran, ausser ihr habt etwas anderes geplant oder jemand ist krank oder so. Nörgeln, faulenzen, gamen, Null-Bock-Stimmung sind da keine guten Gründe für Ausnahmen!

Du hast keinen Plan

Ich weiss, was du sagst. Du bist spontan. Ich begreife dich. Doch, ehrlich, ohne einen ganz einfachen Plan und ein wenig Vorbereitung, ist es schwierig, den Tag in Frieden anzugehen. Ich meine nicht, dass du da super strukturiert und top vorbereitet sein musst, aber wenn du einen schlechten Tag hast, etliche Termine ausser Haus hast und nur das totale Minimum machen könntest, was wäre es? Mathe und Deutsch? Vorlesen und eine historische Doku? Es ist so hilfreich, wenn du einen minimalen Plan hast, damit du diesen benützen kannst, wenn es mal einen schlechten Tag gibt. Das hilft deinem Gewissen enorm! Und ich muss auch sagen, es stresst mich enorm, wenn ich weiss, dass ich nicht vorbereitet bin auf das, was kommt. Dann kommt es auch mal vor, dass ich lieber gar nichts mache, als irgendwie zu versuchen, noch schnell etwas auf die Reihe zu kriegen. Geht es dir auch so?

Die Kinder sind wenig begeistert

Das ist ein riesiger Punkt für mich in meiner Konsequenz. Wenn ich merke, dass die Kinder grad gar keinen Bock haben und viel lieber gamen oder chatten würden (Teenager halt), dann könnte ich mich oft von dieser Null-Bock-Stimmung anstecken lassen. Dann hab ich auch keine Lust und genug anderes zu tun. Das bringt natürlich rein gar nichts. Eigentlich ist es immer so, dass wenn wir uns dann doch an unsere Routine halten, und die Kinder mal mit etwas anfangen, was ihnen gefällt, dann geht es wieder.

Den Lehrplan halten auch wir Homeschooler, vor allem in späteren Jahren, nicht einfach so ein. Dafür muss doch auch gearbeitet werden. Und auch mal, wenn niemand Bock hat. Wir können dafür die besten Lehrmittel aussuchen, die tollsten Exkursionen machen und das Lernen so interessant wie möglich machen, doch man kommt nicht darum herum, sich auch mal hinzusetzen und wirklich zu lernen, wenn wir etwas erreichen möchten.

Herausforderung: Nehmt euch fünf Minuten Zeit und schreibt auf, was eure Gründe sind, die euch oft davon abhalten konsequent zu sein im Homeschooling. Mögt ihr ein paar dieser Gründe mit uns teilen?

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