Homeschooling mit aktiven Kindern {Tag 18 :: Aktiv}

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Heute ist Tag 18 der 31-tägigen Schreibherausforderung, in der ich 31 Tage lang zu einer Wortanregung über das Thema Homeschooling schreibe.

Heute möchte ich zum Thema „Aktiv“ darüber schreiben, wie ihr euer körperlich sehr aktives Kind erfolgreich zu Hause bilden könnt.

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In der heutigen Gesellschaft wird es nicht gerade als positiv angesehen, wenn Kinder zu aktiv sind. Sie sollten stundenlang still sitzen, aufmerksam und ruhig sein. Das kann für energische, aufgeregte, aktive Kinder zu einem wahren Albtraum werden. Einige von euch haben eure Kinder vielleicht genau aus diesem Grund aus der Schule genommen und andere denken deswegen darüber nach.

Ob euer Kind jetzt bereits eine ADHS Diagnose hat oder ihr nicht wisst, wie ihr den Bedürfnissen eures energischen Kindergärtlers gerecht werden könnt, die folgenden acht Tipps können helfen.

  1. Schaut, dass eure Kinder jeden Tag genug Zeit draussen verbringen. Sie sollten draussen herumtoben und ausser Atem sein. Wenn ihre Körper genug arbeiten können, kann ihr Gehirn danach auch besser arbeiten.
  2. Erlaubt es euren Kindern sich während des Lernens zu bewegen. Manche Kinder müssen sich einfach bewegen, um gut nachdenken zu können. Oder vielleicht können sie einen Stressball kneten während ihr über ein Thema diskutiert. Oder mit Legos bauen während du vorliest. Manche Kinder (und auch Erwachsene!) stehen lieber am Tisch, andere sitzen gerne auf einem Balance Ball. Diese Aktivitäten können auf dein Kind beruhigend wirken.
  3. Kürzere Lektionen, mehr Pausen. Schaut, dass eure Kinder nicht zu lange am Schreibtisch sitzen, sondern dass sie immer wieder Pausen machen können, in denen sie sich bewegen. Ihr werdet staunen, wie gut ihnen eine kurze Pause tut und wie viel besser sie sich danach wieder fokusieren können.
  4. Auswendig lernen kombiniert mit sportlichen Übungen. Während ihr die Reihen übt, kann das Kind auf einem Trampolin springen. Oder während er Vokabeln lernt, werft ihr einen Ball hin und her. Seid kreativ und macht etwas Langweiliges zu etwas Aktivem.
  5. Limitiert Bildschirmzeit. Studien zeigen, dass es einen negativen Einfluss auf das Verhalten der Kinder hat, wenn sie mehr als zwei Stunden pro Tag Fernseh schauen oder Computerzeit haben. Bildschirmzeit kann zu Hyperktivität und Verhaltensprobleme führen.
  6. Akzeptiert ihren Lernstil. Körperliche/kinästhetische Lerner lernen am Besten via körperlichen Erfahrungen — sie lernen mit ihren Händen, in Rollenspielen, usw. Denkt darüber nach, wie ihr körperliche Aktivitäten in eure Lektionen einbauen kannst.
  7. Praktisches Lernen. Praktische Aktivitäten sind sehr hilfreich für das Kind, das neugierig ist und gerne lernen möchte, doch sich gleichzeitig auch bewegen muss/möchte. Experimente, Exkursionen, Projekte und Spiele sind alle sehr geeignet dafür.
  8. Sieht es als Stärke. Aktive, neugierige, freudige Kinder sind super! Natürlich müssen sie auch lernen, dass sie manchmal still sitzen und ruhig sein müssen, aber das muss wirklich nicht jeden Tag stundenlang sein. Aktive Kinder können ihre Begeisterung ganz kreativ einsetzen. Sie können ihre Energie nützen, um gesund und fit zu bleiben. Es zeigt doch, dass sie leidenschaftlich und interessiert sind in ihre Umwelt!

Frage: Habt ihr ein überaus aktives Kind? Was für weitere Tipps habt ihr im Umgang mit energischen Kindern?

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