Rohstoffe in unseren Handys

Auch Public Eye bietet tolle, praktische Workshops für Kinder und Jugendliche an. Im vergangenen Winter konnten wir mit ihnen einen tollen online Workshop erleben zum Thema „Kleider“. Dieses Mal konnten wir uns persönlich treffen und wurden auf interaktive und interessante Weise über das Thema „Kritischer Konsum: Rohstoffe in meinem Handy“ aufgeklärt.

Public Eye kam dafür nach Bern, wo wir die Räume der Privatschule Spielraum 21 bereits zum zweiten Mal benutzen konnten (das erste Mal war für den Workshop „Zivilcourage“ von Amnesty Schweiz) – vielen Dank dafür!!

Zuerst bekamen wir eine Präsentation und einen Film zu sehen über die Rohstoffe, die es in unseren Handys (und anderen elektronischen Geräten) braucht und wie diese auf der ganzen Welt unter zum Teil schrecklichen Bedinungen abgebaut werden. Das war schon ziemlich erschreckend und augenöffnend! Danach durften die Jugendlichen in Gruppen je einen bestimmten Rohstoff recherchieren und dann „ihren“ Rohstoff, dessen Abbau und dessen sozialen/gesundheitlichen/Umwelt Einfluss auf die Welt präsentieren.

Anschliessend sahen wir noch einmal einen kurzen Film zum Thema und durften die Jugendlichen wiederum in Gruppen ein Rollenspiel einüben, wie sie sich nun aufgrund der neuen Informationen beim nächsten Handy-Einkauf verhalten könnten bzw. was sie fragen könnten.

Zum Schluss wurde noch diskutiert, wie wir unser Konsumverhalten ändern könnten und was der Morgen für einen Einfluss auf uns hatte. Manche Jugendliche sagten, sie wollten ab jetzt nur noch gebrauchte Handys kaufen, andere dachten über „faire“ Handys nach und wiederum andere kamen zur Überzeugung, ihre Handys so lange wie möglich zu benützen, da ein neues Handy alle 1-2 Jahre sehr umweltschädlich wäre.

Vielen Dank an Public Eye, die uns viel neue und wichtige Information geliefert und uns die Augen geöffnet hat – mit unserem Konsum können wir auf dieser Welt einen Unterschied machen!

Leider kann ich aus Gründen der Privatsphäre nicht mehr Fotos zeigen, da der Workshop sehr interaktiv war und auf allen Fotos die Jugendlichen deutlich ersichtlich sind.

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